Im Jahr 2022 schrieb ich an dieser Stelle noch, Deutschland habe bei der Syphilis einen traurigen neuen Rekord erreicht.
Leider war das nicht das Ende der Geschichte.
2024 wurden dem Robert Koch-Institut 9.519 Syphilis-Fälle gemeldet – so viele wie nie zuvor in Deutschland. Bereits 2023 waren es 9.159 Fälle gewesen. Edoc-Server
Und bevor jetzt jemand zu Recht fragt, warum ich im Jahr 2026 mit Zahlen aus 2024 um die Ecke komme:
Das sind tatsächlich die aktuellsten abschließend veröffentlichten Syphilis-Jahreszahlen des RKI. Auf der aktuellen RKI-Seite wird weiterhin der Bericht zu 2023 und 2024 als jüngste ausführliche Auswertung geführt. Robert Koch-Institut
Beim HIV sind wir bereits ein Jahr weiter:
Für 2025 wurden dem RKI bis zum 1. April 2026 insgesamt 3.152 gesicherte HIV-Neudiagnosen gemeldet. Im Jahr 2024 waren es nach aktualisiertem Datenstand 3.280. Das RKI bewertet das als keine wesentliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Edoc-Server
Eine kleine statistische Fußangel gibt es allerdings auch hier:
HIV-Neudiagnose ist nicht dasselbe wie HIV-Neuinfektion.
Die Diagnose kann Monate oder Jahre nach der eigentlichen Infektion gestellt werden. Außerdem weist das RKI darauf hin, dass unter den 2025 erstmals in Deutschland gemeldeten HIV-Nachweisen auch Menschen waren, deren Infektion bereits zuvor im Ausland – insbesondere in der Ukraine – diagnostiziert und behandelt worden war. Edoc-Server

Syphilis: 9.519 Fälle – HIV: 3.152 Neudiagnosen
Die beiden aktuellsten belastbaren RKI-Zahlen lauten also:
Syphilis:
2024: 9.519 gemeldete Fälle – bisheriger Höchststand in Deutschland. Edoc-Server
HIV:
2025: 3.152 gesicherte Neudiagnosen.
2024: 3.280 gesicherte Neudiagnosen. Edoc-Server
Die Zahlen lassen sich nebeneinanderstellen, aber bitte nicht als zwei identische „Neuerkrankungsraten“ interpretieren.
Und noch etwas ist bemerkenswert:
Während der Corona-Pandemie waren die gemeldeten Syphilis-Zahlen zunächst zurückgegangen. Danach ging es wieder deutlich nach oben – bis zum bisherigen Höchstwert 2024. Edoc-Server
Zeit also, weiterhin darüber zu reden.
Ohne peinliches Herumdrucksen.
Ohne moralischen Zeigefinger.
Einfach drüber reden.
HIV hat seinen Schrecken verändert
Wer in den 1980er- und 1990er-Jahren groß geworden ist, erinnert sich wahrscheinlich noch ziemlich gut daran, welche Angst HIV und AIDS ausgelöst haben.
Medizinisch hat sich seitdem enorm viel verändert.
Eine HIV-Infektion ist heute bei rechtzeitiger Diagnose und konsequenter antiretroviraler Therapie in aller Regel sehr gut behandelbar.
Noch wichtiger:
Ist die Viruslast unter einer wirksamen Therapie dauerhaft unterdrückt, wird HIV sexuell nicht übertragen.
Dafür steht das inzwischen bekannte:
U = U – undetectable = untransmittable.
Dazu kommen zwei ausgesprochen wirksame Möglichkeiten, eine HIV-Infektion medikamentös zu verhindern.
PrEP und PEP – einmal vorher, einmal nachher
PrEP steht für Prä-Expositionsprophylaxe.
Das Medikament wird also vor einer möglichen HIV-Exposition eingenommen. Es kann kontinuierlich oder – bei bestimmten Konstellationen – ereignisbezogen angewendet werden und reduziert bei korrekter Einnahme das HIV-Infektionsrisiko sehr stark. Das RKI empfiehlt während einer PrEP regelmäßige HIV-Tests und Untersuchungen auf weitere sexuell übertragbare Infektionen. Robert Koch-Institut
PEP steht dagegen für Post-Expositionsprophylaxe.
Sie kommt infrage, wenn bereits eine relevante HIV-Exposition stattgefunden hat.
Hier gilt:
Je schneller, desto besser.
Idealerweise beginnt die Behandlung innerhalb weniger Stunden. Später als 72 Stunden nach dem Ereignis sollte eine PEP in der Regel nicht mehr begonnen werden. Die Medikamente werden anschließend über 28 Tage eingenommen. Robert Koch-Institut
Für viele Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko – insbesondere auch für Männer, die Sex mit Männern haben – bedeutete die Einführung der PrEP eine enorme sexuelle Freiheit.
Und das ist eine ausgesprochen gute Entwicklung.
Das kleine Problem: Treponema pallidum interessiert sich nicht für die PrEP
Die PrEP schützt vor HIV.
Sie schützt nicht vor:
- Syphilis
- Gonorrhö
- Chlamydien
- Herpes
- HPV
- und verschiedenen anderen sexuell übertragbaren Infektionen.
Deshalb gehören zu einer guten PrEP-Betreuung auch regelmäßige STI-Untersuchungen. Robert Koch-Institut
Das ist wichtig, denn sexuelle Gesundheit bedeutet eben nicht nur:
„Hauptsache kein HIV.“
Und damit kommen wir zu einem meiner dermatologisch besonders interessanten Kandidaten:
Die Syphilis ist weiterhin auf dem Vormarsch
Die Syphilis wird durch das Bakterium Treponema pallidum verursacht.
Und dieses kleine schraubenförmige Bakterium ist ausgesprochen erfolgreich.
Es wird insbesondere durch direkten sexuellen Kontakt mit infektiösen Haut- oder Schleimhautveränderungen übertragen. Dabei dringt es durch kleinste Verletzungen von Haut oder Schleimhaut in den Körper ein.
Das RKI gibt an, dass sexuelle Kontakte mit einem infektiösen Partner in etwa 30 % der Kontakte zu einer Infektion führen können. Robert Koch-Institut
Dazu braucht es keine dramatische offene Wunde.
Mikroskopisch kleine Hautdefekte reichen.
Und das erklärt auch, warum eine relativ unspektakulär aussehende Hautveränderung infektiös sein kann.
Die Syphilis ist ein Meister der Tarnung
Syphilis wurde nicht ohne Grund als „großer Imitator“ bezeichnet.
Sie kann klinisch aussehen wie erstaunlich viele andere Erkrankungen.
Und gerade deshalb ist sie dermatologisch so interessant.
Die Erkrankung verläuft typischerweise in verschiedenen Stadien.
Erstes Stadium: ein kleines, meist schmerzloses Geschwür
Nach der Infektion entsteht an der Eintrittsstelle des Erregers häufig nach etwa zwei bis drei Wochen ein sogenannter Primäraffekt beziehungsweise Ulkus durum.
Die Inkubationszeit kann allerdings zwischen ungefähr 10 und 90 Tagen liegen. Robert Koch-Institut
Typischerweise ist dieses Geschwür:
- schmerzlos
- relativ scharf begrenzt
- derb
- und hochinfektiös.
Und „schmerzlos“ ist diagnostisch ausgesprochen unpraktisch.
Ein schmerzhaftes Geschwür fällt auf.
Ein kleines schmerzloses Geschwür am Penis, an der Vulva, in der Vagina, im Mund, Rachen oder Analbereich kann man dagegen hervorragend ignorieren.
Und irgendwann heilt es sogar wieder ab.
Was leider nicht bedeutet, dass die Syphilis verschwunden ist.
Zweites Stadium: Jetzt wird es dermatologisch interessant
Unbehandelt breitet sich Treponema pallidum im Körper aus.
Dann können unter anderem auftreten:
- allgemeines Krankheitsgefühl
- Fieber
- Lymphknotenschwellungen
- unterschiedlichste Hautausschläge
- Schleimhautveränderungen
- Veränderungen im Genital- und Analbereich
- teilweise Haarausfall.
Ein klassischer Hinweis sind Hautveränderungen an Handflächen und Fußsohlen.
Und die können erstaunlich unspektakulär aussehen.

Genau deshalb gehört Syphilis bei ungewöhnlichen Hautausschlägen in den dermatologischen Hinterkopf.
Und dann findet man Treponema pallidum tatsächlich in der Haut
Denn eines meiner Lieblingsbilder ist dieses:

Treponema pallidum kann mit speziellen Verfahren im Gewebe dargestellt werden. Hier erkennt man in rot zahlreiche schraubenförmige Bakterien in der oberflächlichen Haut. Bild: Maria Gaiser
Der Erreger sitzt bei einer frühen Syphilis in großer Zahl in infektiösen Haut- und Schleimhautveränderungen.
Und plötzlich wird unter dem Mikroskop sehr anschaulich, warum direkter Kontakt mit einer solchen Stelle eine Infektion übertragen kann. Die Bakterien sitzen sehr weit oberflächlich, d.h. eine Infektion über direkten Haut-Haut-Kontakt ist möglich!
Und wenn die Syphilis gar keine Beschwerden macht?
Das kommt vor.
Nicht jede Infektion führt zu einem deutlich erkennbaren Krankheitsbild. Das RKI weist darauf hin, dass nur etwa die Hälfte der Infektionen symptomatisch verläuft. Robert Koch-Institut
Auch deshalb sind Tests wichtig.
Denn:
Keine Symptome bedeutet nicht automatisch keine Infektion.
Das gilt übrigens nicht nur für Syphilis.
Viele sexuell übertragbare Infektionen können symptomlos verlaufen.
Was passiert, wenn Syphilis nicht behandelt wird?
Die gute Nachricht:
Syphilis ist mit Antibiotika heilbar. Der Standardwirkstoff ist nach wie vor Penicillin.
Die weniger gute Nachricht:
Ohne Therapie kann die Infektion über Jahre im Körper bestehen und unterschiedliche Organsysteme betreffen.
Mögliche schwere Spätfolgen betreffen unter anderem:
- Nervensystem
- Gehirn
- Augen
- Herz
- große Blutgefäße.
Eine Beteiligung des Nervensystems kann allerdings auch bereits in früheren Krankheitsstadien auftreten. Robert Koch-Institut
Der Satz:
„Der Fleck ist wieder weg, also wird schon alles gut sein“
ist bei Syphilis deshalb medizinisch eher mäßig überzeugend.
Syphilis in der Schwangerschaft
Eine Syphilis kann während der Schwangerschaft über die Plazenta auf das ungeborene Kind übertragen werden.
Die Folgen können schwer sein.
Deshalb gehört die Syphilis-Testung in Deutschland zur Schwangerschaftsvorsorge.
Weltweit bleibt die kongenitale Syphilis dennoch ein erhebliches Problem.
Die WHO schätzt, dass sich im Jahr 2022 weltweit etwa acht Millionen Menschen zwischen 15 und 49 Jahren neu mit Syphilis infizierten. Gleichzeitig werden weltweit täglich mehr als eine Million behandelbare sexuell übertragbare Infektionen erworben – die Mehrzahl davon verläuft zunächst ohne Symptome. Weltgesundheitsorganisation
Acht Millionen Syphilis-Infektionen.
Das ist inzwischen leider deutlich mehr als meine alte Zahl aus diesem Artikel.
Kondome schützen!*
*Allerdings mit einem kleinen Sternchen.
Kondome senken das Risiko einer Syphilis und vieler anderer sexuell übertragbarer Infektionen deutlich.
Bei Syphilis ist der Schutz aber nicht vollständig.
Warum?
Weil infektiöse Haut- oder Schleimhautveränderungen auch an Stellen sitzen können, die vom Kondom gar nicht bedeckt werden.
Auch Küssen kann bei einer infektiösen Veränderung im Mund theoretisch zur Übertragung führen. Das RKI betont deshalb ausdrücklich, dass Kondome einen guten Schutz bieten, die Prävention aber zusätzlich risikoangepasste Tests und Therapie erfordert. Robert Koch-Institut
Also:
Kondome sind sinnvoll. Aber sie sind kein magischer Ganzkörperschutzanzug.
Auch andere STI nicht vergessen
Bei „sexuell übertragbare Erkrankungen“ denken viele zunächst an HIV und Syphilis.
Es gibt aber noch einige andere:
- Chlamydien
- Gonorrhö
- Genitalherpes
- HPV
- Hepatitis B
- Trichomonaden und weitere Infektionen.
Und weil viele davon ohne Beschwerden verlaufen können, kann man sich ausgesprochen gesund fühlen und trotzdem eine Infektion haben.
Oder weitergeben.
Gegen manche STI kann man sich sogar impfen
Gegen Syphilis oder HIV existiert derzeit keine allgemein verfügbare Schutzimpfung.
Aber gegen zwei andere sexuell übertragbare Infektionen sehr wohl:
HPV und Hepatitis B.
Die HPV-Impfung schützt vor den wichtigsten Hochrisiko-HPV-Typen sowie – je nach Impfstoff – vor den häufigsten Erregern von Genitalwarzen.
Die Hepatitis-B-Impfung schützt vor einer Infektion, die ebenfalls sexuell übertragen werden kann und langfristig schwere Lebererkrankungen verursachen kann.
Prävention muss also nicht immer ein Kondom sein.
Manchmal ist sie auch eine Impfung.
Wann sollte man sich auf STI testen lassen?
Nicht erst, wenn etwas spektakulär aussieht.
Eine Testung kann beispielsweise sinnvoll sein:
- nach einem Sexualkontakt mit relevantem Risiko
- bei neuen oder wechselnden Sexualpartnern
- wenn beim Partner beziehungsweise der Partnerin eine STI festgestellt wurde
- bei ungewöhnlichem Ausfluss
- bei Brennen beim Wasserlassen
- bei Bläschen oder Geschwüren
- bei ungewöhnlichen Hautausschlägen
- bei PrEP-Einnahme
- oder einfach dann, wenn Unsicherheit besteht.
Und noch etwas wird gerne vergessen:
„Einmal komplett auf STI testen“ ist keine einzelne Untersuchung.
Je nach Sexualpraktik können Blutuntersuchungen, Urinuntersuchungen oder Abstriche aus unterschiedlichen Regionen notwendig sein.
Eine Infektion im Rachen wird beispielsweise von einer Urinprobe nicht besonders beeindruckt sein.
Deshalb lohnt es sich, dem Arzt oder der Ärztin schlicht zu erzählen, welche Exposition tatsächlich stattgefunden hat.
Und wie sieht es 2026 mit HIV aus?
Auch hier sollten wir nicht so tun, als sei das Thema erledigt.
Im Jahr 2025 wurden dem RKI 3.152 gesicherte HIV-Neudiagnosen gemeldet. Im Vorjahr waren es 3.280. Edoc-Server
Das bedeutet nicht automatisch, dass sich 3.152 Menschen im Jahr 2025 neu angesteckt haben.
Noch einmal:
Diagnosejahr ist nicht Infektionsjahr.
Aber es zeigt:
HIV existiert weiterhin aber es hat seinen Schrecken verloren.
Wir haben heute Möglichkeiten der Prävention und Therapie, von denen man vor wenigen Jahrzehnten nur träumen konnte.
Und genau deshalb wäre es schade, sie nicht zu nutzen.
Keine falsche Scham
Und damit sind wir bei dem Punkt, der mir eigentlich am wichtigsten ist.
Sexuell übertragbare Infektionen passieren und sollten thematisiert werden.
Je schneller darüber gesprochen, getestet und gegebenenfalls behandelt wird, desto besser.
Also bitte nicht drei Wochen lang einen schmerzlosen Fleck am Penis beobachten und hoffen, dass er aus Höflichkeit wieder verschwindet.
Auch nicht einen Ausschlag an den Handflächen mit einer neuen Handcreme behandeln, wenn kurz zuvor ein Sexualkontakt mit möglichem Risiko stattgefunden hat.
Einfach ehrlich sagen, was los war.
Ärzte halten das aus.
Mein wirklich wichtiger Appell an alle Liebeshungrigen
- Bitte beim Liebesspiel das Thema der sexuell übertragbaren Infektionen niemals ganz vergessen!
- Kondome reduzieren das Risiko zahlreicher STI deutlich.
- Bei relevantem HIV-Risiko nach einem Kontakt sollte eine mögliche PEP sofort abgeklärt werden – idealerweise innerhalb weniger Stunden und spätestens innerhalb von 72 Stunden. Robert Koch-Institut
- Bei dauerhaft erhöhtem HIV-Risiko kann eine PrEP eine ausgesprochen wirksame Präventionsmöglichkeit sein. Robert Koch-Institut
- PrEP schützt vor HIV, nicht automatisch vor den übrigen STI.
- Impfstatus gegen HPV und Hepatitis B überprüfen.
- Je nach Risiko regelmäßig testen lassen.
- Und bei merkwürdigen Hautveränderungen, Ausfluss, Schmerzen oder Geschwüren bitte nicht aus falscher Scham warten.
Vor allem aber: Einfach drüber reden.
Fazit
- Die Zahl der gemeldeten Syphilis-Fälle ist in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau.
- 2024 wurden 9.519 Fälle gemeldet – der bislang höchste Wert. Für 2025 liegt Stand September 2026 noch keine vergleichbare abgeschlossene RKI-Jahresauswertung vor. Edoc-Server
- Für HIV liegen bereits Zahlen für 2025 vor: 3.152 gesicherte Neudiagnosen. Edoc-Server
- HIV-Neudiagnosen sind nicht mit Neuinfektionen im selben Jahr gleichzusetzen.
- PrEP und PEP haben die HIV-Prävention grundlegend verändert.
- Eine HIV-PrEP schützt nicht vor Syphilis, Gonorrhö oder Chlamydien.
- Syphilis kann klinisch ausgesprochen unauffällig sein.
- Unbehandelt kann sie schwere neurologische und andere Organschäden verursachen.
- Kondome reduzieren das Risiko deutlich, verhindern aber nicht jede Syphilis-Übertragung.
- Viele STI verlaufen symptomlos.
- Gegen HPV und Hepatitis B kann man sich impfen.
- Und vor allem: Sexuell übertragbare Infektionen sind kein Grund für Scham.
Einfach drüber reden.
Medizinisch aktualisiert: September 2026
Autorin: Prof. Dr. med. Maria Gaiser, Fachärztin für Dermatologie und Dermatopathologie
Quellen
Robert Koch-Institut: Syphilis in Deutschland in den Jahren 2023 und 2024. Epidemiologisches Bulletin 39/2025. Edoc-Server
Robert Koch-Institut: HIV-Jahresbericht 2025. Epidemiologisches Bulletin 26/2026. Edoc-Server
Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber Syphilis. Robert Koch-Institut
Robert Koch-Institut: Antworten auf häufig gestellte Fragen zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP). Robert Koch-Institut
WHO: Sexually transmitted infections – Key facts. Stand September 2025. Weltgesundheitsorganisation
