
Foto: Warze an der Hand
Warzen sind gutartige Hautveränderungen, die durch humane Papillomviren, kurz HPV, verursacht werden. Besonders häufig treten sie bei Kindern und Jugendlichen auf, grundsätzlich können sie aber Menschen jeden Alters betreffen.
Typisch sind raue, verhornte Hautveränderungen an Händen, Fingern oder Füßen. Manche Warzen stören kaum, andere können – insbesondere an der Fußsohle – ausgesprochen schmerzhaft sein.
Die wichtigste Nachricht vorweg: Warzen sind zwar ansteckend, aber normalerweise harmlos. Viele verschwinden irgendwann von selbst, weil das Immunsystem die Virusinfektion erkennt und kontrolliert. Gerade bei Kindern können allerdings Monate oder sogar Jahre vergehen, bis eine Warze vollständig verschwindet.
Ein alltagstaugliches Rezept zur Behandlung kannten Tom Sawyer und sein Freund Huckleberry Finn:
„Man schleiche mit einer toten Katze auf den Friedhof, an einem Tag, an dem ein schlechter Kerl begraben wird. Wenn um Mitternacht der Teufel kommt (manchmal sind’s auch zwei oder drei), um den bösen Buben zu holen, wirft man ihnen die Katze hinterher und sagt: „Leiche geh zum Teufel, Katze zur Leiche, Warzen zur Katze und ich nach Haus.“
(frei nach Mark Twain, Die Abenteuer des Tom Saywer)
Ganz so einfach ist es dann allerdings doch nicht…
Was ist eigentlich eine Warze?
Gewöhnliche Warzen, medizinisch Verrucae vulgares, entstehen durch bestimmte Typen humaner Papillomviren.
Die Viren gelangen über kleinste Verletzungen in die Haut und infizieren Zellen in der untersten Schicht der Epidermis. Dort können sie sich über längere Zeit halten.
Die sichtbare Warze entsteht erst später durch die vermehrte Bildung verhornter Haut.
Das erklärt auch, warum Warzen manchmal ausgesprochen hartnäckig sind: Die Behandlung entfernt oder zerstört infizierte Hautzellen – letztlich muss aber auch das Immunsystem mithelfen, die Virusinfektion unter Kontrolle zu bekommen.
Wie erkennt man eine gewöhnliche Warze?
Typische gewöhnliche Warzen sind:
- rundlich oder unregelmäßig begrenzt
- hautfarben bis grau-bräunlich
- rau und stark verhornt
- einige Millimeter groß
- häufig an Händen und Fingern lokalisiert
- manchmal einzeln, manchmal in Gruppen vorhanden
In der Warze können kleine dunkle Punkte sichtbar sein. Dabei handelt es sich meist um kleine thrombosierte Blutgefäße.
Gerade an Händen kann die natürliche Hautzeichnung über der Warze unterbrochen sein.
Welche Arten von Warzen gibt es?
Nicht jede Warze sieht gleich aus.
Gewöhnliche Warzen
Die klassische Verruca vulgaris findet sich besonders häufig an:
- Fingern
- Handrücken
- Knien
- Ellenbogen
Sie besitzt meist eine raue, verhornte Oberfläche.
Dornwarzen an der Fußsohle
Warzen an der Fußsohle werden häufig als Dornwarzen oder Plantarwarzen bezeichnet.
Durch das Körpergewicht wächst die Verhornung dort nicht nur nach außen, sondern wird in die Tiefe gedrückt. Dadurch kann insbesondere beim Gehen ein stechender Schmerz entstehen.
Manche Patientinnen und Patienten beschreiben das Gefühl, als würden sie auf einen kleinen Stein oder Dorn treten.
Mehrere kleine Plantarwarzen können sich zu sogenannten Mosaikwarzen zusammenschließen.
Flache Warzen
Plane Warzen sind wesentlich flacher und glatter. Sie treten insbesondere bei Kindern und Jugendlichen auf und können zahlreich vorhanden sein.
Warzen am Nagel
Periunguale Warzen liegen unmittelbar am Nagelwall oder unter dem Nagel.
Sie können besonders hartnäckig sein. Gleichzeitig ist bei der Behandlung Vorsicht erforderlich, weil eine zu aggressive Therapie die Nagelmatrix schädigen kann.
Sind Dellwarzen auch Warzen?
Der Name führt etwas in die Irre.
Dellwarzen sind keine durch HPV verursachten Warzen. Sie werden durch das Molluscum-contagiosum-Virus aus der Familie der Pockenviren verursacht.
Typischerweise handelt es sich um kleine, glänzende Knötchen mit einer zentralen Delle. Besonders häufig sind Kinder betroffen.
Ihre Behandlung unterscheidet sich deshalb von der Therapie gewöhnlicher HPV-Warzen.
Sind Warzen ansteckend?
Ja.
Die Übertragung erfolgt vor allem durch direkten Hautkontakt. Das Risiko steigt, wenn die Haut aufgeweicht oder verletzt ist.
Auch eine Selbstübertragung ist möglich. Wer beispielsweise ständig an einer Warze kratzt oder sie aufschneidet, kann Virusmaterial auf benachbarte Hautstellen übertragen.
Bei Plantarwarzen spielen außerdem feucht-warme Umgebungen wie Gemeinschaftsduschen, Schwimmbäder oder Umkleideräume eine Rolle.
Muss jede Warze behandelt werden?
Nein.
Das würde ich heute anders formulieren als in meiner ursprünglichen Version dieses Artikels.
Viele gewöhnliche Warzen verschwinden bei immungesunden Menschen spontan. Gerade bei Kindern ist deshalb zunächst auch Abwarten eine völlig legitime Möglichkeit.
Eine Behandlung ist besonders sinnvoll, wenn:
- die Warze schmerzt
- sie sich deutlich vermehrt
- sie kosmetisch stark stört
- sie häufig verletzt wird
- andere Personen gefährdet werden
- sie an einer problematischen Stelle sitzt
- die Diagnose nicht sicher ist
- eine Immunsuppression besteht
Gerade bei Dornwarzen entscheiden häufig die Beschwerden darüber, ob behandelt werden sollte.
Warum verschwinden manche Warzen plötzlich?
Warzen können monatelang oder jahrelang bestehen und dann innerhalb relativ kurzer Zeit verschwinden.
Das liegt daran, dass unser Immunsystem die infizierten Zellen irgendwann erkennt und eine gezielte Immunantwort entwickelt.
Darauf zielen indirekt auch viele Warzentherapien ab: Durch Reizung, Abtragung oder Zerstörung infizierten Gewebes soll die lokale Immunreaktion unterstützt werden.
Was kann ich selbst gegen eine Warze tun?
Bei gewöhnlichen Warzen stehen verschiedene frei verkäufliche Präparate zur Verfügung.
Am besten untersucht ist die Behandlung mit Salicylsäure.
Sie löst nach und nach die stark verhornte obere Schicht der Warze. Entscheidend ist dabei nicht maximale Aggressivität, sondern konsequente Anwendung über einen längeren Zeitraum.
Wie funktioniert Salicylsäure?
Salicylsäure ist keratolytisch – sie löst verhornte Haut.
Je nach Präparat gibt es:
- Lösungen
- Gele
- Salben
- Pflaster
Vor der Anwendung kann es hilfreich sein, die Warze einzuweichen und überschüssige Hornhaut vorsichtig abzutragen.
Dabei sollte man jedoch nicht schneiden, bis es blutet.
Das Präparat wird anschließend gezielt auf die Warze aufgetragen. Gesunde Haut sollte möglichst ausgespart beziehungsweise entsprechend der jeweiligen Gebrauchsinformation geschützt werden.
Die Behandlung kann mehrere Wochen dauern. Geduld ist deshalb tatsächlich einer der wichtigsten Faktoren.
Was ist mit Verrumal?
Verrumal ist eine verschreibungspflichtige Kombination aus 5-Fluorouracil und Salicylsäure.
Es ist unter anderem zur Behandlung gewöhnlicher Warzen, Dornwarzen und bestimmter flacher Warzen zugelassen.
Nach aktueller Fachinformation wird es im Allgemeinen zwei- bis dreimal täglich auf die Warze aufgetragen. Die durchschnittliche Behandlungsdauer beträgt etwa sechs Wochen. Die Anwendung sollte konsequent erfolgen.
Wichtig ist:
Das Präparat gehört nur auf die Warze und nicht auf gesunde Haut. Der bestehende Lackfilm wird vor dem erneuten Auftragen entfernt.
Da Verrumal 5-Fluorouracil enthält, bestehen verschiedene Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen. Es sollte deshalb entsprechend der ärztlichen Verordnung und Fachinformation angewendet werden.
Sollte man die aufgeweichte Warze abschneiden?
Davon würde ich abraten.
Auch wenn die verhornte Oberfläche während der Behandlung weiß und weich wird, sollte man nicht mit Nagelschere, Messer oder anderen scharfen Instrumenten daran herumschneiden.
Das kann:
- Blutungen verursachen
- eine Eintrittspforte für Bakterien schaffen
- gesundes Gewebe verletzen
- Virusmaterial verteilen
Überschüssige Hornhaut kann vorsichtig entsprechend der jeweiligen Therapieempfehlung entfernt werden. Das sollte aber nicht bis in lebendes oder blutendes Gewebe erfolgen.
Hilft Vereisen?
Ja, Kryotherapie mit flüssigem Stickstoff ist eine etablierte Behandlungsmethode.
Dabei wird die Warze für kurze Zeit stark heruntergekühlt. Die behandelte Haut reagiert anschließend mit Entzündung, manchmal auch mit Blasenbildung.
Meist reicht eine einzelne Behandlung nicht aus. Häufig sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen erforderlich.
Kryotherapie kann schmerzhaft sein – insbesondere an Fingern und Fußsohlen.
Bei Plantarwarzen ist sie nicht eindeutig wirksamer als eine konsequent durchgeführte Salicylsäurebehandlung.
Was ist besser: Vereisen oder Salicylsäure?
Beide Verfahren sind etabliert.
Salicylsäure hat den Vorteil, dass sie zu Hause angewendet werden kann und weniger schmerzhaft ist. Dafür braucht sie Konsequenz über Wochen.
Kryotherapie ist schneller durchgeführt, kann aber schmerzen und erfordert häufig mehrere Termine.
Bei Dornwarzen ist die Kryotherapie keineswegs automatisch überlegen.
Welche Methode besser passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Alter
- Lokalisation
- Anzahl der Warzen
- Schmerzempfindlichkeit
- bisheriger Behandlung
Warum kommen Warzen nach einer Behandlung wieder?
Weil eine sichtbare Warze verschwinden kann, obwohl noch HPV-infizierte Zellen vorhanden sind.
Außerdem können mehrere Hautstellen gleichzeitig infiziert sein, obwohl zunächst nur eine Warze sichtbar ist.
Ein Rückfall bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die Behandlung falsch durchgeführt wurde.
Was hilft bei besonders hartnäckigen Warzen?
Wenn Warzen trotz konsequenter Standardtherapie bestehen bleiben, stehen dermatologisch weitere Verfahren zur Verfügung.
Je nach Lokalisation und individueller Situation können beispielsweise infrage kommen:
- andere keratolytische Verfahren
- Kombinationen verschiedener Wirkstoffe
- wiederholte Kryotherapie
- immunmodulierende Verfahren
- Lasertherapie
- operative beziehungsweise ablative Verfahren
Nicht jedes Verfahren ist für jede Warze geeignet, und bei einigen Methoden ist die wissenschaftliche Datenlage begrenzt.
Gerade operative Verfahren können außerdem Narben hinterlassen und verhindern Rezidive nicht sicher.
Helfen Hausmittel?
Für Warzen gibt es vermutlich kaum eine Hauterkrankung mit mehr Hausmitteln.
Genannt werden unter anderem:
- Klebeband
- Apfelessig
- Knoblauch
- Teebaumöl
- Schöllkraut
- diverse Tinkturen
Für viele dieser Verfahren fehlt ein zuverlässiger Wirksamkeitsnachweis. Selbst beim berühmten „Duct Tape“ sind die Studienergebnisse widersprüchlich.
Problematisch sind Hausmittel besonders dann, wenn sie starke Hautreizungen oder Verätzungen verursachen.
Soll man Warzen desinfizieren?
Eine komplette Desinfektion des Haushalts ist nicht erforderlich.
Sinnvoller sind einfache Maßnahmen:
- nach Berühren der Warze Hände waschen
- nicht an der Warze kratzen oder knibbeln
- Warzen beim Schwimmen abdecken
- bei Dornwarzen in öffentlichen Duschen Badeschuhe tragen
- Handtücher, Socken oder Schuhe nicht teilen
- Feilen oder Bimssteine, die an einer Warze verwendet wurden, nicht an gesunder Haut weiterverwenden
Diese Maßnahmen reduzieren die Gefahr einer Selbst- und Fremdübertragung.
Warze oder Hühnerauge?
Gerade an der Fußsohle werden Dornwarzen häufig mit Hühneraugen verwechselt.
Bei Warzen findet man häufig:
- eine Unterbrechung der normalen Hautlinien
- kleine dunkle Punkte durch thrombosierte Kapillaren
- eine eher unregelmäßige Oberfläche
Ein Hühnerauge entsteht dagegen durch chronischen Druck und besitzt typischerweise einen zentralen Hornkegel.
Die Unterscheidung ist nicht immer einfach. Bei Unsicherheit sollte die Stelle dermatologisch untersucht werden.
Wann sollte ich mit einer Warze zum Hautarzt?
Eine Untersuchung ist sinnvoll, wenn:
- unklar ist, ob es überhaupt eine Warze ist
- die Hautveränderung blutet
- sie schnell wächst
- sie sich deutlich verändert
- sie sehr schmerzhaft ist
- sie im Gesicht sitzt
- sie am Nagel oder unter dem Nagel liegt
- sehr viele Warzen auftreten
- die Behandlung über längere Zeit erfolglos bleibt
- eine Immunsuppression besteht
Gerade bei älteren oder immunsupprimierten Menschen können andere Hautveränderungen gelegentlich wie Warzen aussehen. Deshalb sollte eine ungewöhnliche oder neu wachsende verruköse Läsion nicht einfach monatelang selbst behandelt werden.
Was ist bei Diabetes zu beachten?
Bei Menschen mit Diabetes, Durchblutungsstörungen oder eingeschränktem Gefühl an den Füßen sollte mit aggressiven Selbstbehandlungen besonders vorsichtig umgegangen werden.
Insbesondere an der Fußsohle können kleine Verletzungen problematischer sein.
In solchen Situationen sollte vor einer eigenständigen Behandlung ärztlicher Rat eingeholt werden.
Warzen bei Kindern
Warzen sind bei Kindern ausgesprochen häufig.
Gleichzeitig verschwinden sie bei Kindern besonders häufig spontan. Untersuchungen zeigen, dass ein großer Teil innerhalb weniger Jahre ohne Behandlung abheilt.
Bei kleinen, schmerzfreien Warzen kann deshalb Abwarten sinnvoll sein.
Wenn behandelt werden soll, muss das Verfahren zum Alter des Kindes und zur Lokalisation passen. Eine schmerzhafte Kryotherapie ist beispielsweise nicht für jedes Kind die beste erste Wahl.
Was ist mit Genitalwarzen?
Genitalwarzen – auch Condylomata acuminata oder Feigwarzen – gehören in eine eigene Kategorie.
Sie werden meistens durch andere HPV-Typen verursacht als gewöhnliche Hand- oder Fußwarzen. Etwa 90 % der Genitalwarzen werden durch die Niedrigrisiko-HPV-Typen 6 und 11 verursacht. Diese Warzen sind gutartig und entwickeln sich in der Regel nicht zu Krebs.
Daneben gibt es jedoch sogenannte Hochrisiko-HPV-Typen, insbesondere HPV 16 und 18. Persistieren solche Infektionen über längere Zeit, können sie Zellveränderungen, Krebsvorstufen und schließlich Karzinome verursachen. Dazu gehören insbesondere Gebärmutterhalskrebs, aber auch Peniskarzinome, Anal-, Vulva-, Vaginal- und bestimmte Mund-Rachen-Karzinome.
Normale Warzenmittel mit Säuren sollten im Genitalbereich nicht einfach eigenständig angewendet werden.
Genitalwarzen sollten ärztlich diagnostiziert und gezielt behandelt werden.
Die HPV-Impfung schützt sowohl vor wichtigen Hochrisiko-Typen als auch – beim neunvalenten Impfstoff – vor HPV 6 und 11 und kann damit zugleich einen großen Teil der Genitalwarzen und zahlreiche HPV-bedingte Krebserkrankungen verhindern.
Häufige Fragen zu Warzen
Kann eine Warze von alleine verschwinden?
Ja. Besonders bei Kindern verschwinden viele Warzen spontan, wenn das Immunsystem die Infektion kontrolliert.
Das kann allerdings Monate oder Jahre dauern.
Muss ich eine Warze immer behandeln?
Nein. Bei kleinen, beschwerdefreien Warzen ist Abwarten möglich.
Eine Behandlung ist vor allem sinnvoll, wenn die Warze schmerzt, sich ausbreitet, stark stört oder an einer problematischen Stelle sitzt.
Kann ich eine Warze abschneiden?
Nein.
Dadurch wird die zugrunde liegende HPV-Infektion nicht beseitigt. Außerdem können Blutungen, Infektionen und eine Verbreitung der Viren entstehen.
Warum hat meine Warze schwarze Punkte?
Dabei handelt es sich meist um kleine Blutgefäße beziehungsweise thrombosierte Kapillaren innerhalb der Warze.
Wie lange dauert eine Warzenbehandlung?
Das hängt von Methode und Warzentyp ab.
Selbst bei konsequenter Behandlung können mehrere Wochen bis Monate notwendig sein. Gerade Dornwarzen können ausgesprochen hartnäckig sein.
Sind Warzen gefährlich?
Gewöhnliche Hand- und Fußwarzen sind gutartig.
Wenn eine vermeintliche Warze ungewöhnlich aussieht, blutet, schnell wächst oder sich verändert, sollte jedoch die Diagnose überprüft werden.
Helfen Antibiotika gegen Warzen?
Nein. Warzen werden durch Viren verursacht. Antibiotika wirken gegen Bakterien und behandeln keine HPV-Warze.
Fazit
- Gewöhnliche Warzen werden durch humane Papillomviren verursacht.
- Sie sind ansteckend, aber normalerweise gutartig.
- Viele Warzen – besonders bei Kindern – verschwinden spontan.
- Nicht jede Warze muss deshalb zwingend behandelt werden.
- Salicylsäure gehört zu den am besten untersuchten Selbstbehandlungen.
- Kryotherapie ist ebenfalls etabliert, kann aber schmerzhaft sein und muss häufig wiederholt werden.
- Verrumal enthält Salicylsäure und 5-Fluorouracil und ist verschreibungspflichtig.
- Warzen sollten nicht eigenständig aufgeschnitten oder bis zur Blutung abgetragen werden.
- Bei hartnäckigen, ungewöhnlichen, schmerzhaften oder sich verändernden Hautveränderungen sollte die Diagnose dermatologisch überprüft werden.
- Geduld bleibt bei jeder Warzentherapie ein entscheidender Faktor.
Medizinisch aktualisiert: September 2026
Autorin: Prof. Dr. med. Maria Gaiser, Fachärztin für Dermatologie
Quellen
- Robert Koch-Institut: FAQ zu HPV-Infektion und HPV-Impfung, aktualisiert 2025/2026.
- DermNet: Viral warts – diagnosis and treatment.
- Almirall Hermal GmbH: Fachinformation Verrumal – Fluorouracil/Salicylsäure.
- Kwok CS et al.: Topical treatments for cutaneous warts. Cochrane Database of Systematic Reviews.
- NHS: Warts and verrucas – treatment and prevention.
