Im Studium habe ich immer gedacht, dass sich herzlich wenig Menschen für die Thematik der Rosazea interessieren. Inzwischen, gefühlte 50 Jahre später, bin ich etwas weiser geworden und kann berichten: Rosazea ist keineswegs selten. Eine große Metaanalyse schätzt, dass weltweit etwa 5,5 % der Erwachsenen betroffen sind. Für Deutschland wurden in einzelnen Untersuchungen sogar deutlich höhere Werte gefunden. Viele Menschen halten die ersten Symptome zunächst für empfindliche Haut, eine Allergie oder einfach für die Neigung, schnell rot zu werden. Gerade zu Beginn kann die Rosazea tatsächlich nur durch einen sogenannten Flush auffallen: Die Wangen werden plötzlich rot und heiß, beispielsweise nach Sonne, Wärme, Alkohol, scharfem Essen oder körperlicher Anstrengung.
ro-ZA-ze-a oder rou-ZEI-sha?
Und wie spricht man Rosazea eigentlich aus? Hier scheiden sich offenbar die Geister. Im Deutschen hört man meistens „ro-ZA-ze-a“, im englischsprachigen Raum eher „rou-ZEI-sha“. Für die Therapie ist das glücklicherweise völlig egal.
Was ist Rosazea?
Rosazea ist eine chronische entzündliche Erkrankung, die bevorzugt die zentralen Bereiche des Gesichts betrifft – insbesondere Wangen, Nase, Stirn und Kinn.
Der Name leitet sich vom lateinischen rosaceus beziehungsweise rosa ab und bezieht sich auf die charakteristische Rötung.
Früher wurde die Erkrankung häufig in verschiedene Stadien oder feste Unterformen eingeteilt. Heute betrachtet man stärker die einzelnen vorhandenen Symptome oder Phänotypen. Das ist sinnvoll, weil bei einem Menschen beispielsweise vor allem eine Gesichtsrötung im Vordergrund stehen kann, während bei einem anderen Papeln und Pusteln dominieren und ein Dritter zusätzlich Augenbeschwerden entwickelt.
Wie sieht Rosazea aus?
Rosazea kann sehr unterschiedlich aussehen.
Typische Symptome sind:
- plötzlich auftretende Gesichtsrötung, sogenannter Flush
- anhaltende Rötung vor allem an Wangen und Nase
- sichtbare erweiterte Blutgefäße, sogenannte Teleangiektasien
- entzündliche rote Papeln
- Pusteln
- Brennen oder Stechen der Haut
- erhöhte Empfindlichkeit
- trockene oder schuppige Haut
- Schwellungen
- bei manchen Patienten Verdickung von Haut und Talgdrüsen
- Augenbeschwerden
Dabei müssen keineswegs alle Symptome gleichzeitig vorhanden sein.
Rosazea oder Akne – woran erkennt man den Unterschied?
Eine entzündliche Rosazea kann auf den ersten Blick einer Akne erstaunlich ähnlich sehen. Bei beiden Erkrankungen können rote Papeln und Pusteln auftreten.
Achtung, wichtig: Bei der Rosazea fehlen typischerweise Komedonen – also Mitesser. Genau das ist häufig ein guter Hinweis zur Abgrenzung von Akne. Hinzu kommt, dass Rosazea meist die zentrale Gesichtsregion betrifft und häufig zusätzlich Rötungen, Flush oder sichtbare Äderchen vorhanden sind. Ganz so einfach ist die Welt natürlich trotzdem nicht, denn Akne und Rosazea können auch gleichzeitig vorkommen.
Woher kommt Rosazea?
Die eine Ursache der Rosazea gibt es nicht.
Nach heutigem Verständnis wirken verschiedene Mechanismen zusammen. Dazu gehören unter anderem:
- eine veränderte angeborene Immunantwort
- entzündliche Prozesse
- Störungen der Gefäßregulation
- Veränderungen neurovaskulärer Signalwege
- eine gestörte Hautbarriere
- genetische Faktoren
- Veränderungen des Hautmikrobioms
- eine erhöhte Besiedlung mit Demodex-Milben
Völlig wumpe, könnte man meinen. Hauptsache, wir wissen, was dagegen hilft. Weit gefehlt: Gerade wenn man neue Therapien entwickeln möchte, wäre es durchaus praktisch zu wissen, an welcher Stelle die Erkrankung eigentlich entgleist. Und genau das ist bis heute nicht vollständig geklärt.
Welche Rolle spielen Demodex-Milben?
Demodex-Milben sind zunächst einmal ziemlich gutmütige Gesellen, die in den Haarfollikeln praktisch aller Erwachsenen leben. Ihr bloßes Vorhandensein ist also noch keine Krankheit. Bei Menschen mit Rosazea findet man allerdings häufig deutlich mehr davon. Ob sie Ursache, Mitverursacher oder einfach besonders begeisterte Mitbewohner entzündeter Haut sind, ist noch nicht bis ins letzte Detail geklärt.
Dass dies therapeutisch relevant ist, zeigt unter anderem die gute Wirksamkeit von topischem Ivermectin bei entzündlichen Papeln und Pusteln. Die deutsche S2k-Leitlinie nennt Ivermectin neben Azelainsäure und Metronidazol als wesentliche topische Therapieoption.
Was sind typische Trigger einer Rosazea?
Viele Patientinnen und Patienten stellen fest, dass bestimmte Situationen ihre Rosazea verschlechtern.
Häufig genannte Trigger sind beispielsweise:
- UV-Strahlung
- Hitze
- starke Kälte
- heiße Getränke
- scharfes Essen
- Alkohol
- körperliche Anstrengung
- Stress
- Sauna
- starke Temperaturschwankungen
- reizende Kosmetikprodukte
Wichtig ist jedoch: Nicht jeder Trigger gilt für jeden Menschen.
Es bringt wenig, vorsorglich auf alles zu verzichten, was irgendwo auf einer Rosazea-Liste steht. Sinnvoller ist es, die eigenen Auslöser zu beobachten und gezielt zu vermeiden.
Welche Rolle spielt Sonne?
UV-Strahlung gehört zu den wichtigsten möglichen Verstärkern einer Rosazea.
Konsequenter Sonnenschutz ist deshalb ein zentraler Bestandteil der Behandlung – unabhängig davon, welche Medikamente zusätzlich eingesetzt werden.
Im Alltag bedeutet das:
- intensive Sonne möglichst meiden
- Schatten nutzen
- geeignete Kopfbedeckung verwenden
- täglich ausreichend Sonnenschutzmittel auf das Gesicht auftragen
- hohen Lichtschutzfaktor wählen
- bei längerem Aufenthalt im Freien nachcremen
Welcher Sonnenschutz gut vertragen wird, ist individuell. Gerade Rosazea-Haut reagiert häufig empfindlich auf bestimmte Formulierungen. Dann lohnt es sich, verschiedene gut verträgliche Produkte auszuprobieren.
Rosazea kann auch die Augen betreffen
Und hierauf möchte ich ganz besonders die werte Aufmerksamkeit lenken: Rosazea kann auch die Augen betreffen.
Das wird erstaunlich häufig übersehen.
Folgende Symptome können dazugehören:
- trockene Augen
- Brennen
- Fremdkörpergefühl
- gerötete Augen
- Lichtempfindlichkeit
- wiederkehrende Lidrandentzündungen
- verstopfte Meibom-Drüsen
- Gersten- oder Hagelkörner
Augensymptome können gleichzeitig mit der Hauterkrankung auftreten, ihr aber auch vorausgehen.
Die allermeisten Verläufe sind gut behandelbar. Bei ausgeprägter okulärer Rosazea kann jedoch auch die Hornhaut betroffen sein; solche Verläufe können das Sehvermögen gefährden und gehören augenärztlich behandelt. Also: Kontrolle der Augen nicht vergessen!
Wann sollte ich mit Rosazea zum Hautarzt?
Eine dermatologische Untersuchung ist insbesondere sinnvoll, wenn:
- Gesichtsrötungen immer häufiger auftreten
- die Rötung dauerhaft bestehen bleibt
- Papeln oder Pusteln hinzukommen
- sich sichtbare Äderchen entwickeln
- die Haut brennt oder ungewöhnlich empfindlich wird
- sich Nase oder andere Gesichtspartien verdicken
- die Diagnose unklar ist
- vermeintliche „Akne“ im Erwachsenenalter nicht auf typische Aknetherapie anspricht
Auch Augenbeschwerden sollten angesprochen werden.
Wie wird Rosazea diagnostiziert?
Die Diagnostik ist meistens erfreulich unspektakulär.
Rosazea ist in erster Linie eine klinische Diagnose.
Das bedeutet: Meist reichen Anamnese und Untersuchung der Haut aus. Eine Hautbiopsie ist normalerweise nicht erforderlich.
Wichtig ist aber die Abgrenzung von Erkrankungen, die ähnlich aussehen können. Dazu gehören beispielsweise:
- Akne
- periorale Dermatitis
- seborrhoisches Ekzem
- Kontaktdermatitis
- Lupus erythematodes
- andere entzündliche Gesichtserkrankungen
Je nach Erscheinungsbild können zusätzliche Untersuchungen sinnvoll sein.
Welche Hautpflege ist bei Rosazea sinnvoll?
Bei Rosazea gilt häufig: weniger ist mehr.
Die Hautbarriere ist bei vielen Betroffenen empfindlich. Eine komplizierte Pflegeroutine mit zahlreichen Wirkstoffen kann deshalb mehr schaden als helfen.
Sinnvoll sind meist:
- milde Reinigung
- lauwarmes statt sehr heißes Wasser
- möglichst reizarm formulierte Pflege
- Feuchtigkeitspflege bei trockener Haut
- täglicher Sonnenschutz
- keine aggressiven Peelings
- vorsichtiger Umgang mit hochkonzentrierten Säuren und reizenden Wirkstoffen
Auch mechanisches Reiben sollte vermieden werden.
Welche Produkte vertragen werden, ist allerdings individuell.
Wie wird Rosazea behandelt?
Welche Therapie sinnvoll ist, hängt also ein bisschen davon ab, was die Rosazea gerade veranstaltet.
Papeln und Pusteln
Bei entzündlichen Veränderungen können unter anderem topisch eingesetzt werden:
- Ivermectin
- Azelainsäure
- Metronidazol
Welcher Wirkstoff geeignet ist, hängt vom Erscheinungsbild, der Verträglichkeit und der bisherigen Behandlung ab.
Dauerhafte Gesichtsrötung
Bei persistierendem Erythem können gefäßverengende Wirkstoffe wie Brimonidin oder Oxymetazolin eingesetzt werden.
Sie beeinflussen vor allem die Rötung, behandeln aber nicht automatisch andere Komponenten der Erkrankung.
Sichtbare Äderchen
Ausgeprägte Teleangiektasien sprechen häufig nur begrenzt auf Cremes an.
Hier kommen unter anderem:
- Gefäßlaser
- gepulste Farbstofflaser
- IPL-Verfahren
in Betracht.
Stärkere entzündliche Rosazea
Bei ausgeprägten oder therapieresistenten entzündlichen Veränderungen kann zusätzlich eine systemische Behandlung notwendig sein.
Als Mittel der ersten Wahl nennt die deutsche Leitlinie niedrig dosiertes Doxycyclin. In dieser Dosierung wird vor allem die entzündungshemmende und weniger die klassische antibiotische Wirkung genutzt.
Bei ausgewählten schweren oder therapieresistenten Verläufen kann niedrig dosiertes Isotretinoin eine Option sein.
Phyme und Rhinophym
Bei manchen Menschen kommt es zu einer zunehmenden Verdickung von Bindegewebe und Talgdrüsen.
Bekanntestes Beispiel ist das Rhinophym, also eine knotige Verdickung der Nase.
Ausgeprägte Phyme können unter anderem dermatochirurgisch oder mit ablativen Laserverfahren behandelt werden.
Was hilft bei okulärer Rosazea?
Eine wichtige Basismaßnahme ist eine konsequente Lidrandhygiene.
Abhängig vom Befund kommen darüber hinaus unter anderem Tränenersatzmittel sowie verschiedene lokale oder systemische Medikamente infrage. Die Leitlinie nennt beispielsweise Ciclosporin-haltige Augentropfen und – je nach Situation – Doxycyclin oder andere antientzündliche beziehungsweise antimikrobielle Therapien.
Bei deutlichen Augenbeschwerden sollte die Behandlung gemeinsam mit einer Augenärztin oder einem Augenarzt erfolgen.
Kann Rosazea geheilt werden?
Rosazea ist eine chronische Erkrankung. Eine dauerhafte Heilung im Sinne von „einmal behandeln und nie wieder“ können wir derzeit nicht versprechen.
Sie lässt sich jedoch bei vielen Menschen sehr gut kontrollieren.
Je nach Symptomatik wechseln sich Phasen mit kaum sichtbaren Veränderungen und Phasen mit stärkerer Aktivität ab.
Eine individuell passende Kombination aus Hautpflege, Sonnenschutz, Vermeidung persönlicher Trigger und medikamentöser beziehungsweise apparativer Behandlung kann die Beschwerden erheblich reduzieren.
Ein kurzer Ausflug in die Medizingeschichte
Rosazea ist keineswegs eine moderne Erkrankung.
Hautveränderungen, die aus heutiger Sicht einer Rosazea oder einem Rhinophym entsprechen könnten, wurden schon vor Jahrhunderten beschrieben.

Hildegard von Bingen, Kupferstich von W. Marshall. Wellcome Collection, CC BY 4.0.
Hildegard von Bingen
Um 1150 wird die Erkrankung in Deutschland erstmals von Hildegard von Bingen (1098-1179) beschrieben. Hier sehen Sie eine Liniengravur von Hildegard von Bingen, die von William Marshall erstellt wurde und Gegenstand der Wellcome Collection in London ist.
Ihre damaligen Vorstellungen über Ursachen und Therapie haben mit unserem heutigen Verständnis natürlich wenig gemeinsam. So schreibt sie in ihrem zwischen 1150 und 1160 verfassten Buch „Causae et curae“: es handele sich um eine „Form des Aussatzes, von Schlemmerei und Trunksucht hervorgerufen“. Ihr Therapievorschlag: Man nehme gebratenes Storchen- und Geierfett, Schwefel sowie Pulver aus Schwalbenkot und Klettenpflanze und stelle hieraus eine Salbe her. Diese Salbe soll nach einem Schwitzbad unter 5 Tagen Bettruhe auf der Gesichtshaut des Patienten verbleiben. Das lassen wir hier nun einfach mal unkommentiert stehen 😉 Gerade deshalb ist der Vergleich faszinierend: Rund 900 Jahre später wissen wir wesentlich mehr über Immunreaktionen, Gefäßregulation, Hautbarriere und Demodex – und gleichzeitig ist die Rosazea noch immer nicht bis ins letzte Detail verstanden.
Rosazea in der Kunst
Auch historische Gemälde können Hautveränderungen zeigen, die aus heutiger dermatologischer Sicht an Rosazea oder ein Rhinophym erinnern.
Solche Bilder sind allerdings keine medizinischen Befunde. Eine Diagnose bei einer dargestellten historischen Person lässt sich allein anhand eines Gemäldes selbstverständlich nicht stellen.
Genau darin liegt für mich aber der Reiz: Kunst zeigt uns, dass Hauterkrankungen, die wir heute täglich in der Praxis sehen, Menschen wahrscheinlich schon seit Jahrhunderten begleitet haben.

Domenico Ghirlandaio: „Alter Mann mit Enkel“, 1488, Louvre, Paris.
Dies hier ist ein Gemälde von dem italienischen Renaissance-Maler Domenico Ghirlandaio, genannt „Alter Mann mit Enkel“, gemalt wurde es 1488.
Was stimmt hier nicht? Nun die Hautrötung fehlt. Warum das? Man nimmt an, dass das Gemälde erst nach dem Tode des Mannes anhand des Abdrucks der Totenmaske erstellt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war der Blutfluss aufgrund des Todes bereits versiegt, die Haut hatte also nicht mehr die Rosazea-typische Rötung.
Häufige Fragen zur Rosazea
Ist Rosazea ansteckend?
Nein. Rosazea ist keine Infektionskrankheit und kann nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Ist Rosazea dasselbe wie Couperose?
Nicht ganz. Mit „Couperose“ werden umgangssprachlich meist sichtbare erweiterte Äderchen und Gesichtsrötungen bezeichnet. Diese können Bestandteil einer Rosazea sein, der Begriff beschreibt aber nicht das gesamte Krankheitsbild.
Hat Rosazea etwas mit mangelnder Hygiene zu tun?
Nein. Rosazea entsteht nicht durch schlechte Hygiene.
Übermäßige Reinigung und aggressive Pflegeprodukte können die empfindliche Haut sogar zusätzlich reizen.
Darf man bei Rosazea Alkohol trinken?
Alkohol kann bei manchen Menschen einen Flush auslösen oder verstärken. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Mensch mit Rosazea vollständig darauf verzichten muss.
Entscheidend ist, ob Alkohol bei einem selbst tatsächlich ein Trigger ist.
Hilft Ivermectin nur wegen der Demodex-Milben?
Ivermectin wirkt unter anderem gegen Demodex-Milben, besitzt aber auch antientzündliche Eigenschaften. Die Wirkung bei Rosazea lässt sich deshalb nicht ausschließlich auf die Reduktion der Milben zurückführen.
Kann Rosazea plötzlich entstehen?
Ja. Häufig beginnt die Erkrankung zunächst relativ unspezifisch mit intermittierenden Rötungen oder empfindlicher Haut und wird erst mit der Zeit deutlicher.
Warum wird Rosazea häufig mit Akne verwechselt?
Weil beide Erkrankungen Papeln und Pusteln verursachen können. Für Rosazea sprechen insbesondere die zentrale Gesichtsrötung, Flush-Neigung und Teleangiektasien. Typische Mitesser fehlen bei Rosazea.
Fazit
- Rosazea ist eine häufige chronisch-entzündliche Hauterkrankung des Gesichts.
- Typische Zeichen sind Flush, dauerhafte Rötung, sichtbare Äderchen sowie Papeln und Pusteln.
- Mitesser gehören nicht zum typischen Bild der Rosazea.
- Demodex-Milben können eine Rolle spielen, sind aber nicht die alleinige Ursache.
- UV-Strahlung, Wärme, Alkohol, scharfes Essen und Stress können individuelle Trigger sein.
- Die Therapie richtet sich nach den vorhandenen Symptomen und reicht von Hautpflege und topischen Medikamenten bis zu Doxycyclin, Laser/IPL oder operativen Verfahren.
- Auch die Augen können betroffen sein und sollten bei entsprechenden Beschwerden mitbeurteilt werden.
- Konsequenter UV-Schutz gehört zu den wichtigsten Basismaßnahmen.
- Rosazea ist chronisch, lässt sich aber in den meisten Fällen gut kontrollieren.
Medizinisch aktualisiert: September 2026
Autorin: Prof. Dr. med. Maria Gaiser, Fachärztin für Dermatologie
Quellen
- Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), BVDD, DOG u. a.: S2k-Leitlinie Rosazea, AWMF-Registernummer 013-065, Stand 2022, gültig bis 31.12.2026.
- Schaller M et al.: S2k guideline: Rosacea. J Dtsch Dermatol Ges. 2022.
- Gether L et al.: Incidence and prevalence of rosacea: a systematic review and meta-analysis. Br J Dermatol. 2018;179:282–289.
- Tan J et al.: Rosacea: An Update in Diagnosis, Classification and Management. Skin Therapy Lett. 2021.
- Romaní J, Romaní M: Causes and Cures of Skin Diseases in the Work of Hildegard of Bingen. Actas Dermosifiliogr. 2017;108:538–543.
- Tan J et al.: Prevalence of rosacea in the general population of Germany and Russia – The RISE study. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2016;30:428–434.
